
In 188 seitigem Taschenbuchformat ist das Adressbuch von Pasporta Servo 2006 mit vielen
Landkarten und der Liste der Gastgeber erschienen. Es enthält insgesamt 1320 Adressen aus 92 Ländern und 802 Städten. Diese Dienstleistung besteht schon seit 1974 und wird von
TEJO organisiert. Pasporta Servo ist eine Anschriftsbroschüre von Menschen aus der ganzen Welt, die unentgeltlich Gäste zu Hause aufnimmt. Man braucht nur das aktuelle Adressbuch, das jährlich erscheint und man soll Esperanto sprechen können. Es handelt sich dabei um eine einzigartige Dienstleistung von Esperantosprechern für Esperanto-sprecher. Das Adressbüchlein erscheint jährlich gewöhnlich im Februar. Der Anmeldetermin ist spätestens der 1. November. Ab 2007 gibt es auch die Internetvariante des Adressbuchs. Die meisten Gastgeber sind in Frankreich – 160 in 93 Städten. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.tejo.org/ps/.
Wir zahlen € 17 Milliarden jährlich an die Britische Wirtschaft!
Sehr verehrter Abgeordneter des Parlaments
Im Oktober 2005 erschien ein besonders interessanter Bericht, in französischer Sprache zu lesen im Internet: http://cisad.adc.education.fr/hcee/documents/rapport_Grin.pdf, von prof. François Grin aus der Schweiz. Die spektakulärste Schlussfolgerung aus dem Bericht besagt, dass wegen des derzeitigen Vorherrschens der englischen Sprache Großbritannien jährlich 17-18 Milliarden gewinnt, das entspricht mehr als das dreifache des berühmten britischen Rabattes oder 1% seines
Bruttonationlproduktes. Mit anderen Worten, jeder der 394 Millionen Nichtengländern der
EU, darunter Einwohner der ärmsten neuzugetretenen Länder bezuschusst jedes Jahr die britische Volkswirtschaft!
Diese Summe ergibt sich aus dem Verkauf von Büchern und aus anderen Waren, die mit der englischen Sprache in Verbindung stehen und aus dem Geld, das 700 000 Menschen, die jedes Jahr zum Sprachenlernen nach England fahren. Zusätzlich noch
dadurch, dass sich dieses Land durch Vernachlässigung von Fremdsprachenunterricht in britischen Schulen erspart. Es handelt sich dabei noch nicht um die Gesamtheit des wirtschaftlichen Transfers an das Vereinigte Königreich aus sprachlichen Gründen, sondern um 75% davon, die der Verfasser als Ergebnis der Hegemonie des Englischen und nicht nur wegen des demographischen Gewichts der Sprache selbst.
Der Professor der Genfer Universität und Spezialist für Sprachenökonomie François Grin hat einen umfassenden Dossier veröffentlicht, in dem er die Sprachenpolitik der Europäischen Union analysiert. Den Bericht hat der Hohe Rat für die Evalution des Unterrichtssystems in Frankreich (auf Französisch: “Haut Conseil de l'évaluation de l'école”), in Auftrag gegeben.
Mit einem gerechterem System würde die EU mindestens € 25 Milliarden jährlich einsparen!
Der schweizer Ökonom schlägt einen Vergleich zwischen drei Szenarios vor:
1. Das Englische als alleinige Sprache;
2. Vielsprachigkeit;
3. Die Wahl von Esperanto als interne Arbeitssprache bei den EU-Organen.
Die dritte Möglichkeit, Esperanto scheint als die günstigste und gerechteste, aber Grin hält sie zur Zeit wegen der starken Vorurteile gegen Esperanto für unmöglich. Diese
Vorurteile beruhen einfach auf Unwissenheit.
• Eine anhaltende und großangelegte Informationskampagne über sprachliche Ungleichheit und über Esperanto in der gesamten EU.
• Zusammenarbeit alles Mitgliedsstaaten bei der Kampagne.
Dies könnte zu einer jährlichen Nettoeinsparung von ca. € 25 Milliarden führen! “85% der Einwohner Europas haben ein direktes und offensichtliches Interesse daran”, sagt Professor Grin.
Mit freundlichen Grüßen,
Margareta Handzlik, EU-parlamentanino
Prof. Renato Corsetti, Universala Esperanto-Asocio
D-ro Seán Ó Riain, Eŭropa Esperanto-Unio (EEU)
PS: Esperanto zum Erlernen anderer Sprachen: www.springboard2languages.org
Brüssel, den 22. Mai 2006
Diese Wahrheit über das Geld ist nur ein Teil, denn mit der englischen Sprache erwirtschaften Länder, die die englischen Sprache verwenden, wie die USA, Australien, Großbritannien, hauptsächlich England, noch viel mehr.

Internationales SPRACHENPROJEKT - Arbeitsgruppe
Ein Projekt, das von der Europäischen Esperanto-Union unterstützt wird.
Stimmen Sie folgenden Grundprinzipien zu?
1. Am Anfang des XXI Jahrhunderts sind die wichtigsten Tätigkeitsfelder der weltweiten Esperantobewegung INFORMATION, UNTERRICHT UND VERWENDUNG DES ESPERANTO
2. Jeder Mensch hat das Recht, seine Muttersprache, Regional (Landessprache) und eine frei gewählte internationale Sprache in allen Medien zu verwenden.
3. Jedes Kind soll bis zum 8. Lebensjahr seine Erziehung in der Muttersprache erhalten, um feste muttersprachliche Kenntnisse beim Sprechen, Lesen, Schreiben und Rechnen zu erwerben.
4. Esperanto soll die erste Fremdsprache und das Lernziel zum Erwerb von Fähigkeiten im 9ten, 10ten und 11ten Lebensjahr sein
5. Zwischen dem 12ten und 14ten Lebensjahr sollen die Kinder eine, frei zu wählende Landes-sprache erlernen, damit bei der Abiturprüfung jeder Mensch wenigstens auf mittlerem Niveau drei Fremdsprachen versteht. In der Zwischenzeit können sie mit der Sprachlern-erleichterung durch Esperanto . insgesamt mindestens ein Arbeitsjahr einsparen.
Das zu gründende Internationale Sprachenprojekt – Arbeitsgruppe beabsichtigt, die oben genannten Prinzipien zu verbreiten und zu verwirklichen.
Wenn Sie damit einverstanden sind und bereit sind, bei der Arbeit der Sprachenprojekt Arbeitsgruppe mitzumachen, schicken Sie uns Ihren Vornamen, Nachnamen, Ihre Internet-adresse und die Postadresse an unten genannte Internetadresse. Auf Ihre Anmeldung hin erhalten Sie die aktuelle Adressenliste und den Rundbrief der Arbeitsgruppe.
Freundschaftlich erwarten und erhoffen Ihre Mitarbeit die Initiatoren
D-ro Ludoviko Molnár kaj D-rino Julianna Molnár-Farkas, Mitglieder de ILEI ludoviko@freemail.hu
Schauen Sie bitte auf die Heimseiten:
www.springboard2languages.org
www.edukado.net
www.lernu.net und
www.egalite.fw.hu/konstitucio
(besonders das Vorwort der englischen, griechischen, italienischen,
niederländischen und ungarischen Version).
